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Pünktlich zur Jahres-Hauptversammlung des Fördervereins kamen wir in Loburg an (haben vorher natürlich einen kurzen Abstecher zum Storchenhof gemacht, Frau Herbst, die dort Führungen machte,  „Grüß Gott“ sagen und sie dann zur Versammlung mitnehmen. Pünktlich um 14 Uhr fing die Veranstaltung an, wie überhaupt all die zahlreichen Vorträge ziemlich mit dem Zeitplan übereinstimmten,- keine Selbstverständlichkeit bei der Anzahl!

Nach der Versammlung, die übrigens auch in der Aula der Schule stattfand, fuhren wir Frau Herbst wieder zurück zum Storchenhof, damit sie weiter Führungen machen konnte, anscheinend fand sich keiner der Landesangestellten dazu bereit!?

Bei den Vorträgen die wir erlebten erfuhren wir u.a. die neuesten Erkenntnisse über den ELSA-Ring, Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Vogelwelt, sahen einen Film über Störche auf spanischen Müllhaden, Na und das ist ja wohl wirklich eine ziemlich schreckliche Geschichte!

Abends saßen wir dann noch gemütlich mit Hartmuth, Daggi, Helle und Klaus in der „Alten Scheune“ (unser Schlafplatz) in Ladeburg zusammen. Sauber und sehr freundlich und – last not least –preiswert.

Sonntag früh kamen dann auch Sabine und Trevor zum Frühstück in unsere Unterkunft und die Freude war groß über das Wiedersehen bzw. Kennen lernen. Anschließend stand dann gleich der Vortrag von Dr. Michael Kaatz, „Prinzesschen und ihre Verwandten unterwegs“ auf dem Plan und das war für uns Prinzesschen-Anhänger natürlich ein besonderer „Leckerbissen“

Nach dem Mittagessen machten wir uns dann „aus dem Staub“ in Richtung Storchenhof, wo Frau Herbst wieder „in Amt und Würden“ war mit einer ganzen Anzahl von Besuchern. Wir schauten uns derweil auf dem Storchenhof um, freuten uns über Ganter Siegfried und seine Familie, die da ihre Kreise zogen,- mehr oder weniger verärgert über „angriffslustige Besucher(!)“, beobachteten „Eva“, die zeitenweise in des Kaisers Horst stand. Karoline und Jonas Junior hatten noch einen Mitbewohner in ihrem Gehege. Staksi II steht ganz alleine in der Ecke in einem Gehege,- er soll möglichst Ruhe haben, damit sein genageltes Bein auch wirklich gut heilen kann.

Georg stand auch, wie gewohnt, in seinem Gehege und beobachtet misstrauisch, was um ihn herum vorging. Im Auslauf konnte man Romeo und Julia beobachten und Fortuna und Grus-Grus, die allerdings schnell verschwinden, wenn sie sich beobachtet fühlen.

Ja und dann war da ein Neuankömmling, den unser Hartmuth sofort in sein Herz schloß. Ein wunderschöner Storch von diesem Jahr, der Frau Dr. Kaatz am Freitag, als sie grade das Haus verlassen wollte, sozusagen „zwischen Tür und Angel in die Hand gedrückt wurde“. Dieser Jungstorch ist, wie gesagt, wunderschön, er hat nur einen Fehler: er hat zu kurze Beine. Das bedeutet, dass er, falls er nicht doch noch „einen Schuß“ macht, niemals von seinen Verwandten akzeptiert werden wird, also sein Dasein wohl in Einsamkeit fristen müsste, falls nicht schlimmer. Also was tun mit dem kleinen Kerl, der ja fliegen kann? Einschläfern?

Na, da waren wir mal alle dagegen und haben beschlossen ihn ganz schnell in unsere Patenliste aufzunehmen.

Nach Kaffee und hausgemachtem Kuchen bei Nachbar Günter in der Gaststätte „Am Storchenhof“ machten wir uns in die verschiedensten Richtungen auf den Heimweg.

Es war ein schönes Wochenende, an das man viele schöne Erinnerungen hat. Hoffen wir, dass sich das im nächsten Jahr wiederholen lassen kann. Außerdem ist da ja auch noch Anfang Mai der „Tag der offenen Tür“ und auch das „Storchenfest in Gerwisch“,- also es gibt immer gute Gründe für eine Reise zum Storchenhof in Loburg!