Helle

Storchenhof-Jubiläum und Tagung sowie Hauptversammlung des Fördervereins Storchenhof-Loburg e. V.

Um 11.30 Uhr waren wir pünktlich bei Hartmuths (worldofanimals) Arbeitsstätte, um ihn und Daggi nach Loburg abzuholen. Alle Autoinsassen konnten die Ankunft in Loburg kaum erwarten, wir haben die Zeit aber verkürzt mit erzählen und diskutieren, wie wir uns die Zukunft des Storchenhofes vorstellen.  Wir kamen dann auch pünktlich in Loburg an. Vor dem Storchenhof trafen wir Brit und Alex, die auch gerade „gelandet“ waren. Wir beschlossen, noch schnell, vor der Jahreshauptversammlung, Frau Herbst zu begrüßen. Sie hatte gerade alle Hände voll zu tun, denn irrtümlicherweise stand in den Zeitungen, dass nicht nur 25-hähriges Jubiläum und die 13. Storchentagung stattfand, sondern dass heute „Tag der offenen Tür“ im Storchenhof sei. Dies lockte natürlich viele Besucher dorthin.
Mit Frau Herbst fuhren wir kurz vor 14 Uhr zur „Loburger Sekundarschule“, wo die Hauptversammlung um 14 Uhr begann.

Dass wir dem Vorstand des Fördervereins mit dem Protokoll der Hauptversammlung nicht vorgreifen werden, werdet ihr wohl verstehen und die TOP’s sind jedem Fördervereinsmitglied bekannt gegeben worden.


Wir trafen auch einen alten Bekannten, Herrn Winfried Böhmer von Vetschau wieder, mit dem sofort eine eifrige Diskussion entstand. Hauptsächlich ging es um Artenschutz und das Eingreifen in die Natur.


Der Förderverein hatte auch einen eigenen Stand mit den mittlerweile bekannten Magnetstörchen und den Sets der Klasse 3 c (jetzt4c) aus Gummersbach, diversen Büchern über Naturschutz, den Storchentagungsbänden der Vorjahre, einer Präsentationsmappe über die Patenschaften etc. Als große Überraschung wurde ein wunderschönes Buch von Dr.  Michael Kaatz präsentiert: „Mit Prinzesschen unterwegs – Abenteuer, Wissenschaft und Storchensommer“, die er zahlreich signieren musste. Vielversprechend ist, dass da steht „Band I“.................

Beeindruckend war der Film über die Störche auf den spanischen Müllkippen und der Naturfilm über Rehe, Hirsche, Kraniche, Spechte, und letztendlich auch Störche als krönenden Abschluss für uns. Beschwingt und gleichzeitig sehr beeindruckt fuhren wir in unser Domizil „Zur alten Scheune“ nach Ladeburg, um dort noch bei einem Glas Wein/Bier  den ereignisreichen Tag ausklingen zu lassen.

Sonntagmorgen –sehr früh- klingelte dann schon wieder der Wecker, schließlich waren Sabine und Trevor für 7 Uhr zum Frühstück angesagt. Das Hallo und die Freude war groß. Um 8.45 Uhr begann Dr. Michael Kaatz mit seinem Vortrag über
Prinzesschen und ihre Verwandten unterwegs, gespickt mit lustigen Anekdoten und Erlebnissen während der „Verfolgungsjagd“ mit dem ZDF-Team. Es folgten noch Vorträge über Schornsteine als Weißstorchniststandorte in Gefahr, Auswirkungen von Windkraftanlangen auf die Vogelwelt, Integriertes Monitoring Weißstorch etc.

Alle Vorträge, die wir gehört haben, waren äußerst interessant und lehrreich, zwar wissenschaftlich aber dennoch für Jederfrau/man verständlich.
Eine große Überraschung war Hölzchen, sie stand plötzlich freudestrahlend neben uns und die Begrüßung fiel auch dementsprechend herzlich aus.

Nach dem Mittagessen fuhren wir erneut zum Storchenhof. Wieder waren etliche Besucher gekommen und Frau Herbst hatte fürs erste für uns keine Zeit. Wir vergnügten uns mittlerweile mit fotografieren, ärgerten ein bisschen Siegfried und Gudrun, sagten den verletzten Störchen und Dauerpfleglingen guten Tag und beäugten neugierig den kleinen Neuling „Pippin der Kurze“ (spontan von Hartmuth so getauft). Pippin hat für einen Storch zu kurze Beine und wurde damit von seinen Artgenossen verstoßen. Er guckt so herzerwärmend, sodass wir spontan entschlossen, ihn auch in die Patenschaften mit aufzunehmen, ebenso wie die beiden Schafe, die auf dem Storchenhof zu Hause sind.

Zwischendurch gingen wir in die „Gaststätte am Storchenhof“ zur Fam. Günther, um uns mit dem selbstgebackenen Kuchen von Frau Günther zu stärken. Danach gab es noch einmal eine kurze Stippvisite auf dem Storchenhof und Verabschiedung von Frau Herbst.
Der Abschied fiel wieder mal schwer, war es doch ein durch und durch gelungenes, ereignisreiches und sehr schönes Wochenende, das viel zu schnell vorbei war.